14. Apr 2026
Der Trend ist eindeutig:
Immer mehr Projektentwickler und Berater prüfen für potenzielle Betreiber Bestandsimmobilien
und Brownfield-Standorte für neue Rechenzentrumsprojekte.
Die Argumente sind bekannt:
Die technische Realität ist jedoch deutlich komplexer.
Was in frühen Projektphasen unter anderem häufig nicht ausreichend bewertet wird:
1. Leistungsdichte & Flächenstruktur
Bestehende Gebäude sind in der Regel nicht für hohe Leistungsdichten ( high-density)
>30–80 kW/Rack ausgelegt.
Limitierend wirken beispielweise:
2. Kühlarchitektur
„Nachrüstbarkeit“ wird oft überschätzt.
Typische Herausforderungen:
3. Elektrische Verteilung
Vorhandene Anschlussleistung ≠ nutzbare IT-Leistung
Engpässe entstehen durch:
4. Systemintegration im Bestand
Die größte Komplexität liegt nicht im Einzelgewerk, sondern im Zusammenspiel:
Unsere Erfahrung aus Projekten:
Aktuelle Brownfield-Vorhaben scheitern nicht an der Idee, sondern an zu
optimistischen Annahmen in der frühen Bewertung.
Genau hier schaffen wir Transparenz.
Wir unterstützen mit:
Ziel ist nicht maximale Ausnutzung – sondern technisch und wirtschaftlich valide Lösungen.
Denn entscheidend ist nicht, ob ein Standort grundsätzlich
geeignet erscheint,
sondern ob er unter realen Randbedingungen skalierbar, wirtschaftlich betreibbar
und damit interessant auch für einen Investor oder Nutzer ist.
Brownfield ist ein zentraler Baustein der nächsten
Rechenzentrumsgeneration –
wenn technische Risiken früh erkannt und richtig bewertet werden.